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Richtig lüften im Winter: drei einfache Regeln

Im Winter will man die Wärme drinnen behalten und lüftet deshalb zu wenig. Dabei verliert man beim richtigen Lüften kaum Wärme, beim falschen dagegen viel.

Putzen und Ordnung, von der Redaktion, , 2 Minuten Lesezeit

Weit geöffnetes Fenster mit Blick auf ein verschneites Haus

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Regel 1: weit auf statt gekippt

Ein gekipptes Fenster tauscht die Luft nur langsam aus, kühlt aber die Wand rund um das Fenster stundenlang ab. Ein weit geöffnetes Fenster tauscht die Luft in wenigen Minuten, die Wände bleiben warm.

Regel 2: kurz und mehrmals

Drei- bis viermal am Tag reichen meist fünf bis zehn Minuten, bei Frost auch weniger. Am besten direkt nach dem Aufstehen, nach dem Duschen und nach dem Kochen.

Passend dazu: Fenster beschlagen von innen? Vier Gründe und was hilft

Regel 3: Durchzug, wenn es geht

Zwei gegenüberliegende Fenster gleichzeitig zu öffnen tauscht die Luft am schnellsten. Die Heizung währenddessen herunterdrehen, danach wieder hoch.

Helles Fenster mit Wintersonne im Wohnzimmer
Helles Fenster mit Wintersonne im Wohnzimmer

Woran man merkt, dass man zu wenig lüftet

Beschlagene Scheiben am Morgen, ein muffiger Geruch oder dunkle Stellen in den Ecken sind deutliche Zeichen. Wer es genauer wissen will, stellt ein Thermometer mit Feuchtigkeitsanzeige auf.

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  1. Symbolbild: Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsanzeige
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    Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsanzeige

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Häufige Fragen

Wie oft sollte man im Winter lüften?

Drei- bis viermal am Tag für fünf bis zehn Minuten mit weit geöffneten Fenstern, bei Frost auch kürzer.

Verliert man beim Lüften viel Wärme?

Beim kurzen, weiten Lüften kaum, weil die Wände warm bleiben. Ein dauerhaft gekipptes Fenster kostet deutlich mehr Wärme.

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